Studienfahrten

Programm 2019

Studienfahrten  

Studienfahrtprogramm 2019

des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend e. V.

Fahrt 1: Ltg. Klaus Oerschkes Die Veränderungen im Wandel der Zeit; Neue Wege in Duisburg

Unser erstes Ziel ist die bereits 1221 urkundlich dokumentierte dreischiffige Pfeilerbasilika St.-Dionysius-Kirche in Mündelheim. Sie gehört zu den ältesten Kirchen in Duisburg und gleichzeitig zu den wichtigsten Landkirchen am Niederrhein. Die Kirchenarchitektur ist genauso interessant wie die bewegte Vergangenheit und die kleinen Kulturschätze im Kircheninneren.

Hierzu zählen die kleine über 500 Jahre alte Holzpieta, die über 260 Jahre alte Monstranz, ornamentalen und figürlichen Abbildungen auf den Kapitellen sowie die Wandmalerei aus den Zeitraum um 1390.

Nach dem Mittagessen in der Duisburger Werkstatt für Behinderte GmbH (WFBM) erfahren wir etwas über die neuen Wege und Konzepte zur Integration. Dabei werden Produktion von Kleidung, Keramik und der Schreinereibetrieb sowie die eigenen Gastronomischen Bereiche erläutert.

So gestärkt gehen wir mit einer Führung über den mit 67 Hektar größten Duisburger Friedhof. Dieser Waldfriedhof liegt zwischen den Duisburger Ortsteilen Wanheimerort und Buchholz. Hier erfahren wir einiges zu den traditionellen Bestattungen und den neuen Formen der Bestattung. Um den Wünschen der Bevölkerung entgegenzukommen werden von der Friedhofsverwaltung kurzfristig die Voraussetzungen geschaffen um einmal neue Wege zu gehen. Mit der Besichtigung des modernen Krematoriums und den verschiedenen Trauerräumlichkeiten endet unsere Exkursion auf neuen Wegen in Duisburg.

Termin: Freitag, den 5. April, und 12. April 2019

Abfahrt: 8:45 Busbahnhof in Geldern, Rückkehr ca. 18:15 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 59,- €, inkl. Busfahrt, Eintrittsgelder, Führungen, Mittagessen, Trinkgelder, Kaffee und Gebäck im Bus

Teilnehmerzahl: 40 Personen;

Einzug: ca. 1. 3. 2019

Fahrt 2: Ltg. Gabriele Leurs, Klaus Oerschkes Heinrich Heine, ein Sohn der Stadt Düsseldorf

Es wird eine Führung mit dem Thema „Romantik und Revolution" und ein Altstadtrundgang auf den Spuren Heinrich Heines angeboten. Im altehrwürdigen Restaurant „Schiffchen" werden wir ein Mittagessen einnehmen.

Anschließend besuchen wir die bekannte Andreaskirche und hören einen Vortrag des Dominikanerpaters Elias.

Gegen 15.30 Uhr erwartet uns eine Führerin im alten Schlossturm. Sie erklärt uns das ehemalige Schloss und die Schifffahrt auf den Rhein. Ein gemeinsames Kaffeetrinken im Turm runden den Tag ab.

Termin: Samstag, den 27. April 2019

Treffpunkt: 8 Uhr Busbahnhof Geldern, Abfahrt 8.15 Uhr

Rückfahrt: gegen 18 Uhr, Ankunft Geldern etwa 19.15 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 64,- € (inklusive Busfahrt, Trinkgelder, Führungen, Eintrittsgelder, Mittagessen und Kaffee)

Teilnehmerzahl: 40 Personen;

Einzug: 1. 3. 2019

Fahrt 3: Ltg.: Beatrix und Andreas Meuskens BONN – Haus der Geschichte und Kanzlerbungalow

Historischer Ort – Kanzlerbungalow in Bonn: besuchen im Rahmen einer Führung den ehemaligen Wohnsitz der Bundeskanzler von Ludwig Erhard bis Helmut Kohl.

Krisenzentrum, Konzerthaus, Wohnung: Im Kanzlerbungalow wird große Geschichte im Kleinen geschrieben. Im Juni 1989 etwa machen Bundeskanzler Helmut Kohl und das sowjetische Staatsoberhaupt Michail Gorbatschow während eines Spaziergangs im Garten des Bungalows gemeinsam erste Schritte in Richtung Wiedervereinigung.

Das einstöckige, schlichte Gebäude mit den bodentiefen Fenstern an allen Seiten wurde speziell als Repräsentationsort und Wohnung für den Bundeskanzler gebaut. Ein hell und offen gestalteter Bereich bietet Platz für Veranstaltungen, die keinen offiziellen Charakter haben. Im kleinen, abgeschiedenen Teil lebte der Bundeskanzler mit seiner Familie. Jeder Bewohner des Bungalows brachte seinen persönlichen Geschmack und Stil ein.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause besuchen wir das Haus der Geschichte.

Im Haus der Geschichte wird in der Dauerausstellung „Unsere Geschichte" mit mehr als 7000 Objekten deutsche Zeitgeschichte von 1945 bis in die Gegenwart präsentiert. Wir begeben uns im Rahmen einer Führung auf eine Zeitreise durch die deutsche Geschichte seit 1945: Die Ausstellung beginnt mit den Nachkriegsjahren, Neuanfängen und der Teilung Deutschlands.

In diesem „Geschichtsmuseum" wird Zeitgeschichte materiell dokumentiert und ausgestellt: Gebrauchsgegenstände, Dokumente, Filme und andere Medien, Zeitschriften, Maschinen, Möbel, Textilien und vieles mehr laden zum Staunen und Erinnern ein. Heute umfassen die Sammlungen Million Objekte.

Freuen Sie sich auf das Erlebnis „Geschichte erleben".

Alle interessierten Teilnehmer*innen haben Gelegenheit, die Sonderausstellung „Angst. Eine deutsche Gefühlslage" zusätzlich ohne Führung zu besuchen.

Nach dem Nachmittagskaffee oder -tee treten wir die Heimfahrt an.

Termin: Donnerstag, 9. Mai 2019

Abfahrt: 8.00 Uhr am Busbahnhof in Geldern, Rückkehr gegen 20.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 64.- € inkl. Busfahrt, Führung durch den Kanzlerbungalow, Mittagessen mit Tafelwasser und einer Kaffeespezialität, Führung durch die Ausstellungen im Haus der Geschichte, Nachmittagskaffee, Tee und Kuchen und allen Trinkgeldern.

Teilnehmerzahl: 40 Personen; Einzug: 1.04.2019

Fahrt 4: Ltg. Claudia und Heinz-Otto Sämerow Leuven/Löwen, Stadt der Kunst, der Wissenschaft und des Handels

Unsere Studienreise nach Flämisch-Brabant führt uns in die alte Universitätsstadt Leuven/Löwen im heutigen Belgien.

Die zahlreichen Universitätsgebäude verteilen sich über die ganze Stadt. Vormittags werden wir die sehenswerte Universitätshalle von 1432 besuchen sowie das Van-Dale- und das Papstkolleg.

Löwen/Leuven ist eine Stadt mit bedeutendem Kulturerbe. Hier zeigen sich bis heute Einflüsse aus den burgundischen, spanischen, österreichischen, französischen und niederländischen Herrschaftszeiten.

Die als UNESCO-Welterbe gelistete Sankt-Peters-Kirche geht wahrscheinlich auf das Jahr 986 zurück. Das hier in der Schatzkammer befindliche Gemälde Abendmahl des flämischen Malers Dirk Bouts werden wir bei einer Führung sehen.

Während einer Stadtführung sehen wir eines der bekanntesten Rathäuser weltweit. Es ist ein bedeutendes Bauwerk flamboyant-gotischer Baukunst aus dem Jahre 1439, dessen Fassade sich aus etwa 250 Nischen zusammensetzt, in die sehenswerte Figuren eingearbeitet wurden wie biblische Figuren, Künstler, die Grafen von Leuven, die Herzöge von Brabant.

Termin: Samstag, 18. Mai 2019, Abfahrtzeit 7 Uhr

Teilnehmerbeitrag 86,- €

In dem Teilnehmerbeitrag sind enthalten die Busfahrt, Begrüßungskaffee, alle Führungen und Eintrittsgelder sowie ein Mittagsimbiss.

Teilnehmerzahl: 45 Personen; Einzug: 1. 4. 2019

Fahrt 5: Ltg.: Beatrix Meuskens Asdonkshof -

Zertifizierte Entsorgungskompetenz am Niederrhein

2018 war die Nachfrage zu dieser Exkursion so gewaltig groß, dass 2019 eine Wiederholung für die nichtberücksichtigten und natürlich auch neuen Interessierten stattfinden wird.

Am Niederrhein verfügt der Kreis Wesel über eine hochmoderne Abfallentsorgungsanlage. Seit 1997 sind sowohl die Verbrennungsanlage als auch die Nebenanlagen für die Bürger des Kreises Wesel und gewerbliche Kunden in Betrieb.

Neben der Entsorgung des Hausmülls aus der Restmülltonne werden Bioabfälle und Baum- und Strauchschnitt in den Bio-Kompostwerken verwertet. Darüber hinaus werden jegliche Arten von Problemabfällen (z. B. Batterien oder Farbeimer) gelagert und an die entsprechende Verwertungs- bzw. Entsorgungsstellen weitergeleitet.

Bei Kaffee/Tee und Kuchen wird die Technik der Abfallentsorgung thematisiert. Ein geführter Rundgang rundet das Ganze ab.

Dieses interessante Nachmittagsprogramm dauert ca. 3 Stunden

Termin: 17. Juni 2019, 14.00 Uhr

Eigenanreise, Adresse und Treffpunkt : s. Einladungsschreiben

Teilnehmerbeitrag: 10.- € pro Person

Teilnehmerzahl: 20 Personen;

Einzug: 1. 5. 2019

Fahrt 6: Ltg. Klaus Oerschkes Radtour durch eine Siedlungs- und Industrielandschaft mit stetiger Nutzungsänderung

Unsere Radtour führt durch alte Stadtteile von Duisburg, Krefeld, Meerbusch und Düsseldorf, in denen immer wieder neue Landnutzungsideen realisiert wurden.

An unserem Startpunkt in Bliersheim entstand von 1903 -1910 für die leitenden Angestellten mit Residenzpflicht des nahen Krupp-Hüttenwerks eine Villensiedlung im englischen Landhausstil. Diese Villensiedlung und die späteren, einfacheren Gebäude wurden immer weiter von den Werkserweiterungen umschlossen. Nur wenige Gebäude, wie die denkmalgeschützten Villen, konnten von diesem Stadtteil erhalten und weiter genutzt werden.

Unser Weg führt uns nach Friemersheim zum historischen Werthschenhof, der ehemaligen Wehranlage des Königshofes Friemersheim, zur Dorfkirche und weiter vorbei an Hohenbudberg nach Uerdingen. Auch hier haben die Menschen bei der Besiedlung und der Errichtung von Industrieanlagen immer wieder Neuland betreten, um landwirtschaftlich genutzte Flächen für die Industrie oder zu Wohnzwecken umzugestalten.

Im Uerdinger Hafen wurden die Flächen in den letzten 1800 Jahren mehrfach umgenutzt. Bereits die Römer veränderten mit dem Lager Gelduba die Landschaft.

In Kaiserswerth sehen wir die notwendige Umnutzung der Kaiserpfalz durch die Rheinverlagerung. Bis zum individuellen Mittagessen und auch danach sehen wir einiges von Wittlaer und den südlichen, Duisburger Stadtteilen. Die Menschen reagierten auch in den südlichen, rheinnahen Stadtteilen von Duisburg auf die Rheinstromverlagerungen und die industriellen Entwicklungen sehr flexibel.

Termine: Freitag. 28. Juni, und Freitag 5.Juli.2019

Treffpunkt: 7:30 Uhr Eigenanreise nach Du-Rheinhausen, Treffpunkt und Parkmöglichkeiten siehe Einladungsschreiben mit Anfahrtskizze

Die Rückkehr zum Ausgangspunkt ist um 17:30 Uhr geplant.

Teilnehmerbeitrag: 38,- € inkl. Eintrittsgelder, Spenden, Führungs- und Fährkosten, Kurzpausen mit Getränken und Gebäck, Trinkgelder

Teilnehmerzahl: 15 Personen;

Einzug: 1. 5. 2019

Fahrt 7: Ltg.: Beatrix und Andreas Meuskens KOLUMBA – das Kunstmuseum des Erzbistums Köln und Reliquienkirche St. Ursula

Die Nachfrage an dieser Exkursion war 2018 so groß, dass wir diese in 2019 erneut anbieten.

Lange Zeit gehörte der Niederrhein zum Erzbistum Köln. Daran knüpfen wir bei unserer Tagesfahrt in das „alte, heilige Köln" an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Besuche im Museum Kolumba und der romanischen Kirche St. Ursula.

Wo noch Anfang des Jahrtausends die Ruine der Pfarrkirche St. Kolumba das Stadtbild dominierte, befindet sich nun inmitten der Kölner Innenstadt das Kolumba-Museum. Ein Neubau integriert die Überreste des im zweiten Weltkrieg zerstörten Gotteshauses und verbindet heute zweitausend Jahre abendländische Kultur in einem Haus.

Kolumba ist Kirche, Museum, architektonisches Meisterwerk: Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln ist kein gewöhnlicher Bau, sondern ein durchdachtes Gebäude mit Vergangenheit. Im Kolumba sind Werke aus dem Kunstbestand des Diözesanmuseums zu sehen, die im jährlichen Wechsel neu zusammengestellt werden. Auch in diesem Jahr ist die Ausstellung „Pas des deux" zu sehen, in der die Exponate zweier Museen ausgestellt sind: Das Römisch-Germanische Museum und Kolumba möchten mit ihren Sammlungen die Notwendigkeit bewusst machen, in einer Welt voller Konflikte die vielfältigen Aspekte des Menschseins präsent zu halten.

Führungen finden in Kolumba außerhalb der regulären Öffnungszeiten statt, das ermöglicht uns als Gruppe, das Museum in ruhiger Atmosphäre zu besuchen.

Am Nachmittag besichtigen wir die Reliquienkirche St. Ursula.

St. Ursula hat ihren Ursprung in der Spätantike. Sie entstand auf dem Gelände eines römischen Friedhofs. Benannt wurde die Kirche nach der bretonischen Königstochter Ursula, die der Legende nach in Köln mit 11.000 Gefährtinnen das Martyrium erlitt.

Der Bau wurde im frühen 12. Jahrhundert als Emporenbasilika errichtet. Als im 13. Jahrhundert der Chor in gotischen Formen erneuert wurde, trat der Aspekt der Reliquienpräsentation deutlich in den Vordergrund: Die Wände wurden zweischalig angelegt, um einerseits Raum zu schaffen und andererseits die Reliquien hinter Gittern sichtbar zu platzieren. Die „Goldene Kammer" wurde mit Reliquien ausgekleidet und wird ebenso wie die Nonnenempore im Rahmen der Führung besichtigt.

Zwischen den Führungen stärken wir uns bei einem Mittagsimbiss in einem Kölner Brauhaus.

Der Tag klingt mit Kaffee und Kuchen im Maternushaus, einem Tagungshotel des Erzbistums Köln, aus. Dort wartet auch der Bus auf uns.

Termin: Donnerstag, 4. Juli 2019

Abfahrt: 8.00 Uhr am Busbahnhof in Geldern, Rückkehr gegen 19.30Uhr

Teilnehmerbeitrag: 70.- € inkl. Busfahrt, Eintritt und Führung durch das Kolumba Museum, Führung durch die Kirche St. Ursula, Eintritt Nonnenempore und „Goldene Kammer", Mittagsimbiss mit Tafelwasser, Kaffeepause im Maternushaus mit Kaffee, Tee und Kuchen sowie allen Trinkgeldern.

Hinweis: Bequemes Schuhwerk, ggf. Regenschirm und Kondition, da wir in Köln alles zu Fuß erschließen und die Wege nicht kurz sind.

Teilnehmerzahl: 40 Personen; Einzug: 1. 5. 2019

Fahrt 8: Ltg.: Claudia und Heinz-Otto Sämerow Historisches Gent bei Tag und Nacht

Die belgische Stadt Gent, die lange Zeit zu den spanischen Niederlanden gehörte,ist nicht nur am Tag ein besonderer Anblick. Ein Spaziergang in der Nacht zeigt die wahre Schönheit und bietet mehr als nur gut beleuchtete Häuser.

Tagsüber werden wir das Museum der feinen Künste, eines der ältesten Museen von Belgien, besichtigen sowie die St.-Bavo-Kathedrale mit ihren mehr als 20 Altären, der bekannteste darunter ist der berühmte Genter Altar, ein Flügelaltar von Jan van Eyck.

Bei Einbruch der Dunkelheit werden uns die Stadtführer durch das illuminierte historische Stadtzentrum von Gent bis zur Burg Gravensteen führen.

Termin: Samstag, 16. November 2019

Abfahrt: Um 7.00 Uhr ab Busbahnhof Geldern, Rückkehr ca. 23.00 Uhr am Busbahnhof

Teilnehmerbeitrag: 98,- € (darin enthalten sind Busfahrt, Mittagessen, Abendimbiss, Führungen durch Museum und Kathedrale sowie alle Eintrittsgelder und die Historische Stadtführung am Abend)

Teilnehmerzahl: 40 Personen; Einzug: 1. 10. 2019

Mehrtagesfahrt 

Fahrt 9: Ltg. Claudia und Heinz-Otto Sämerow Studienreise nach Französisch-Flandern

Besucht werden unter anderem die Orte Roubaix, frühere Welthauptstadt der Textilindustrie, hier wird unter anderem das ehemalige Art-déco-Schwimmbad, eines der schönsten Museen der Region, besichtigt.

In Boulogne-sur-Mer, dem besterhaltenen befestigten Ort des 13. Jahrhunderts im Norden Frankreichs, befindet sich der größte Fischereihafen Frankreichs. Hier ließ Balduin II., Graf von Flandern, 918 eine Burg errichten, die von Nachfahren im 13. Jahrhundert zum Schloss ausgebaut wurde, in dem sich heute ein historisches Museum befindet.

Saint-Omer mit seiner Basilika Notre Dame; eine gotische Kathedrale in 3 Jahrhunderten erbaut, mit einer Astrolabium-Uhr aus dem 16. Jahrhundert, mit der „Kreuzabnahme" von Rubens.

Le Marais Audomarois - seit Jahrhunderten leben Generationen von Männern und Frauen von den Wassernetzen dieses riesigen offenen Gartens und seiner fruchtbaren Erde. Das einzige Marschland Frankreichs, das ständig kultiviert wird, eine Insel zwischen Fluss und Meer, von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt.

Arras, die Stadt, die einst große Bedeutung errang als eines der Hauptzentren der südniederländischen Tapisserie-Herstellung. Wahrzeichen der Stadt sind heute die zwei großen Plätze im Zentrum, die Grand Place und die Place des Héros. Die Fassaden im flämischen Barockstil sind beeindruckend, ebenso das im 15. und 16. Jahrhundert erbaute Rathaus und sein Uhrturm.

Lille, eine wahre Schatzkammer aus architektonischen Sehenswürdigkeiten, die an die flämische, spanische und österreichische Vergangenheit der Stadt erinnern. Erst 1667, unter der Regierung von Ludwig XIV., ging Lille von Flandern an Frankreich.

Der historische Ort Bergues, von Vauban befestigt, um die Grenzen des Königreichs Frankreich gegen die spanischen Niederlande zu schützen, ist heute noch durch und durch flämisch.

In Dünkirchen, der Stadt mit dem drittgrößten Hafen Frankreichs, werden wir uns für das maritime Erbe der Stadt interessieren.

Die Rückreise erfolgt über Cambrai.

Termin: Mittwoch, 28. August, bis Dienstag, 3. September 2019

Teilnehmerbeitrag 920,- €/ Person im Doppelzimmer, der Einzelzimmerzuschlag beträgt 230,-€; darin enthalten: Die Fahrt mit dem Reisebus, 6 Übernachtungen in einem 4-Sterne-Hotel in Frankreich, 6-mal Frühstücksbuffet, 6-mal 3-Gang-Abendessen inklusive Wasser, Wein und Kaffee, 4-mal Mittagsimbiss oder Kaffee und Kuchen, sämtliche Eintrittsgelder für Schlösser, Kirchen, Klöster und Museen sowie Stadtführungen und Stadtrundfahrten und die Bootsfahrt durch das Marais.

Teilnehmerzahl: 45;

Einzug 1.04.2019

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