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Pressemitteilungen


 
 

 

Unsere neue Geschäftsstelle Hartstr. 6

Foto: U. Schwteje

Öffnungszeiten:

Dienstag, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr

Mittwoch von 16 bis 18 Uhr

 

Michaelschüler erleben am Schloss Rosendael bei Arnheim das grenzüberschreitende Geschichtsspiel „Grenzenlos Geldern“

Durch die Zusammenarbeit des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend mit der St. Michaelschule Geldern konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a am 19. September 2018 auf Einladung der „Stichting Cultuur- en Erfgoed Lab” aus Zutphen zum Schloss Rosendael bei Arnheim reisen. Die 27 

deutschen Kinder wurden dort gemeinsam mit 24 Schülerinnen und Schülern der Boomhut Basisschool 

Arnhem zu „Gelderländern“ und erlebten ein spannendes Geschichtsspiel. Das Projekt lässt die Kinder auf spielerische Weise ihre gemeinsame geldrische Geschichte bewusst werden. Der Vorläufer der heutigen Provinz Gelderland, das Herzogtum Geldern, erstreckte sich nämlich bis weit nach Deutschland hinein.

Die niederländischen und deutschen Kinder gingen in Gruppen mit verschiedenen Aufträgen ans Werk: Sie prüften, untersuchten, analysierten und nutzten ihre Fantasie. Während des Spiels konnten die Gruppen geldrische Münzen verdienen. Aber sie mussten auch tauschen und Steuern bezahlen. Die Teams arbeiteten 

gut zusammen. „Es war sehr schön zu sehen, wie engagiert die Kinder ihre Aufträge erfüllten und nach und 

nach auch die Scheu verloren und sich in den gemischten Kleingruppen mit Deutsch, Niederländisch, 

Englisch oder auch mal Händen und Füßen miteinander verständigten“, äußerte sich Klassenlehrerin Corinna Engfeld begeistert zu dem erlebnisreichen Ausflug.

Das Spiel über das Herzogtum Geldern ist Teil des Projekts Grenzeloos Gelre, einer Kooperation von historisch-kulturellen Institutionen im Gelderland und am Niederrhein. Das Projekt will den Bekanntheitsgrad 

des Herzogtums Geldern erweitern und damit die heutige Grenze zwischen dem niederländischen 

Gelderland und Deutschland (u.a. mit dem deutschen Gelderland) noch durchlässiger werden lassen. 

 

 

Matinée am Sonntag 07. Oktober 2018 um 11.00 Uhr

OLIVER STELLER SPRICHT UND SINGT „Gedichte von Goethe bis heute"

„Gedichte aus drei Jahrhunderten"

Dass Gedichte, dass Lyrik aus vergangenen Zeiten nicht verstaubt und trocken sein müssen, dass „Goethe und Konsorten" es sogar 

mit Fernsehen, Video und Internet aufnehmen können, das beweist Oliver Steller mit seinem Programm „Von Goethe bis heute".

Als einfühlsamer, aber auch gewagter Rezitator und begnadeter Gitarrist vermittelt er Literatur, haucht ihr neues, frisches Leben ein. Egal, ob man die Gedichte kennt oder nicht, sie bleiben hängen, prägen sich ein, verlangen, immer wieder gehört zu werden. Jeder 

wird seine ganz persönlichen Gedichte entdecken. Vielleicht das geistreich-ironische „Der andere Mann" von Kurt Tucholsky oder Goethes Klassiker „Der Zauberlehrling", vielleicht auch den melancholischen „Herbsttag" von Rainer Maria Rilke.

Die gelungene Auswahl der neu zu entdeckenden Dichterinnen und ihrer Texte aus drei Jahrhunderten bietet ohne Zweifel für jeden Geschmack etwas.

 

Stellers Mischung aus Rezitation und Musik, aus gesprochenem und gesungenem Wort ist das, was ihn befähigt, die Gedichte zum Leben zu erwecken. Mit seiner sonoren Stimme brennt er die Epochen übergreifenden Worte in uns ein. Sein Musikstudium in den 

USA und seine Studioarbeit mit den Bands von Carlos Santana und Miles Davis brachten ihm das Feeling für Blues und Jazz.

Oliver Steller rezitiert unverkrampft, lustvoll, manchmal mit einem Augenzwinkern und immer mit ansteckender Begeisterung! 

gastiert in Nieukerk im Haus Lawaczeck.


Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist Oliver Steller im Rheinland. Er studierte Gitarre, Komposition und Gesang am Berklee College of Music in Boston. Als freischaffender Musiker arbeitete Oliver Steller ein Jahr in Boston und drei Jahre in Chicago.


Am Sonntag, dem 07. Oktober 2018 um 11 Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

Oliver Steller hat die besondere Gabe, Gedichte zum Leben zu erwecken. Besuchen Sie am Sonntag das Haus Lawaczeck, das 

Museum und die Begegnungsstätte des historischen Verein für Geldern und Umgegend.

 

Karte: 15 €, Kartenvorverkauf im Gemeindearchiv Tel. 02833-2024 oder bei

Ingrid und Hans-Josef Büschkes Tel. 02833-2523

 

 

 

Veranstaltung Historischer Verein für Geldern und Umgegend e.V.

LESUNG am Mittwoch 05. September 2018 um 17°° Uhr

Mechthild Cuypers

Im Rahmen der Woche der Geschichte findet eine Lesung im Haus Lawaczeck statt.

Drachenmärchen für Kinder, aber auch für Vater, Mutter, Oma und Opa

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Freie kommerzielle Nutzung 
Kein Bildnachweis nötig

 

Mechthild Cuypers entführt sie in zu den wohl faszinierendsten Fabelwesen der Welt.

Spannend und liebevoll erzählt sie die kleinen bekannten oder weniger bekannten literarischen Schätze über Drachen. Kinder wie Erwachsene begeben sich mit der Märchenerzählerin auf eine Reise in das Reich der Wunder und Abenteuer, in dem das Gute dem Bösen wacker die Stirn bietet.

Am Mittwoch, den 05. September um 17°° Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

Freuen Sie sich auf unterhaltsame, spannende  Drachenmärchen.

Besuchen Sie am Mittwoch, den 05. September 2018 das Haus Lawaczeck, das Museum und die

Begegnungsstätte des historischen Verein für Geldern und Umgegend.

Der Eintritt ist frei

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung

am Samstag, dem 1. September 2018, um 11 Uhr

in der neuen Geschäftsstelle des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend

 

VOM KLOSTER NAZARETH

BIS ZUM KAPUZINERTOR

600 JAHRE ENTWICKLUNGEN UND VERÄNDERUNGEN

IN EINEM GELDERNER STADTQUARTIER.

 

Das von Ostwall, Kapuzinerstraße und Sandsteg umschlossene Innenstadtquartier steht vor seiner 3. großen Veränderung.

Die erste Entwicklung wurde vor 600 Jahren im Jahre 1418 mit der Gründung des Kloster Nazareth eingeleitet.

Ab 1802 nach der Säkularisierung (Verweltlichung des Klosterbesitzes) erfolgte die erste Phase der schrittweisen Umnutzung von Gebäuden und Grundstücksflächen. (Turnhalle, Schulen, Brauerei, Spirituosenfabrik etc.)

Nach dem 2. Weltkrieg dann, infolge der weitgehenden Zerstörung der Bausubstanz und neuer Nutzungsziele, die zweite Phase der Veränderungen. (Berufsschule / Berufskolleg)

Nunmehr aktuell nach Aufgabe des Schulstandortes befinden wir uns in der dritten Phase der Veränderungen dieses Stadtquartiers. (Umnutzung zum Einzelhandelsstandort)

Archäologische Untersuchungen zeigen aber auch, dass bereits in frühgeschichtlicher Zeit Spuren menschlicher Siedlungstätigkeit in diesem Bereich zu finden sind.

Das alles ist Grund genug für den Archäologischen Arbeitskreis des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend, die Öffentlichkeit mit einer kleinen Ausstellung zu informieren.

 

Die Ausstellung ist in der neuen Geschäftsstelle des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend e.V. in Geldern, Hartstrasse 4 – 6 zu sehen.

 

Öffnungszeiten sind:

Ab dem 4. September bis zum 2. Oktober 2018

jeweils Di, Fr, Sa 10-12 Uhr und Mi 16-18 Uhr

sowie am 8. September 2018 von 11 bis 18 Uhr

 

 

 

Einladung

Die Verfolgung der Hexen vor 400 Jahren
Eine Ausstellung des Stadtarchivs Straelen

„Es züngelte aber ein Flüstern aus den Häusern und Hütten“

Zur Eröffnung der Ausstellung

Die Verfolgung der Hexen vor 400 Jahren

 

am Freitag 31. August 2018
um 16.30 Uhr

im Stadtarchiv Straelen,
Kuhstraße 21

laden wir Sie herzlich ein

 

Die Ausstellung mit Werken von
Martin Lersch
ist vom 03.09.2018 bis zum 21.09.2018 während der Öffnungszeiten des Stadtarchivs zu besichtigen.
Zusätzlich ist die Ausstellung am Samstag 22.09.2018 von 14.00 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung findet statt im Rahmen der Woche der Geschichte des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend.

 

 

 

 

Lichtbildervortrag am Mittwoch  13. Juni 2018 um 19°° Uhr

 

Der Vortrag findet im Rahmen des Geldrischen Kulturerbefestivals statt, Eintritt ist frei.

  Knut Lipke: Wandern an der Grenze: Auf dem P ieterpad, dem E8 und anderen (Grenz)wegen

  Wer kennt sie schon: den Ooij-Polder mit der Thornschen Mühle, das Rijk van Nijmegen oder den Nationalpark Maasduinen mit seinen Binnendünen und Aussichtstürmen, die wunderbare Aussichten und Einblicke in die Umgebung erlauben. Diese Gebiete befinden sich unweit der deutsch-niederländischen Grenze und sind wunderschön. Der Referent hat sie unter anderem auf den niederländischen Wanderwegen Pieterpad und Maas-Niederrheinpad durchwandert. Dabei sind viele Fotos entstanden, die nun präsentiert werden sollen. Tauchen Sie ein in wunderschöne Landschaften, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Der Aussichtsturm auf dem Dürsberg, eine Holzkonstruktion aus dem Jahre 1981 ist eine einmalige Attraktion am unteren Niederrhein.

154 Stufen führen zur Aussichtsplattform, die ca. 100 m über NN liegt und mit Abstand die höchste Erhebung in der Umgebung ist. Von hier aus hat man einen herrlichen Panoramablick über weite Teile des unteren Niederrheins.

  Am Mittwoch, den 13.  Juni  um 19°° Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

  Freuen Sie sich auf beindruckende Bilder. Besuchen Sie am Mittwoch, den 13. Juni 2018 das Haus Lawaczeck, das Museum und die Begegnungsstätte des historischen Verein für Geldern und Umgegend.

 

 

Zum Webwermarktfest am Sonntag 06. Mai 2018

 

Ab 10 Uhr Bücherflohmarkt

15 Uhr Führung durch das Haus Lawaczeck

Gemeinschaftsausstellung 11 – 17 Uhr

Schnapsnasen und Stopfen aus der Sammlung Heribert Meyer

und Waldansichten von Helmut Kessing

Der Begriff „Schnapsnase“ ist den meisten wohl nur als Schimpfwort bekannt.

Dass man dem Reiz von Schnapsnasen als Sammelobjekte erliegen kann, wissen wohl nur die wenigsten.

Die meisten der hier ausgestellten Objekte sind aus bemaltem Porzellan oder aus bunter Keramik. Das untere Ende ziert ein Korken, der je nach Verwendung kompakt oder ausgehöhlt 

ist, um Flüssigkeit aus einer Schnapsflasche fließen zu lassen. Der Flascheninhalt fließt dann 

aus Nase, Kinn, Pfeife, Zigarre, Hut oder Mund des Kopfes ins Glas. So gibt es Ausgießer für 

einen guten Tropfen, aber auch figürliche Zierstopfen, die nur zur Dekoration dienen.

Die Anzahl der Motive sowie die Vielfalt der Formen und Gesichter sind fast unüberschaubar. Blumen, diversen Tieren, Sänger, Schauspieler, Politiker, Comic Figuren oder Figuren mit erotischer Ausstrahlung gibt es. Auch Karikaturen von Lehrern, Seeleuten, Mönchen, Landstreichern und anderen Charakteren mit witzigen Grimassen und roter Säufernase.

Figürliche Zierkorken sind ein typisch deutsches Phänomen. Lustige Nippes-Köpfe hatten vor allem Ende des 19. Jahrhunderts und bis in die 1950er Jahre in den Porzellanmanufakturen Thüringens Hochkonjunktur.

Ursprünglich dienten die originellen Köpfe dazu, angefangene Flaschen zu verschließen, um sie später wieder bei Tisch servieren zu können. Daneben wurden sie bald auch für jedermann sichtbar, etwa in Vitrinen oder auf einem Vertiko, in eigens dafür vorgesehenen Korkenständern zu Schau gestellt.

Bereits im 18. Jahrhundert sollen solche Köpfe, die auch aus Holz, Metall oder Glas sein konnten, weit verbreitet gewesen und geschätzt worden sein.

Waldansichten

Immer wieder zieht es Helmut Kessing mit Skizzenblock, Bleistift und Feder in den Finkenhorst in Geldern-Aengenesch. Er findet Motive immer wieder neue Motive, die er zu Hause ausarbeitet als Federzeichnung, Aquarell oder Kreidezeichnung.

Am Sonntag, den 06. Mai ab 10°° Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

Besuchen Sie am Sonntag, den 06. Mai 2018 das Haus Lawaczeck, das Museum und die Begegnungsstätte des historischen Verein 

für Geldern und Umgegend.

 

 

Schreibworkshop am Samstag 14. April 2018 von10°° - 16°° Uhr

Barbara Klein

Meine Stadt-unsere Stadt

Im Haus Lawaczeck findet zum zweiten Mal ein Schreibworkshop mit Barbara Klein statt. Das Thema „Meine Stadt – unseres Stadt“ 

soll für die Teilnehmer der Anlass sein, eigene Geschichten zu kreieren und vorzustellen. Die Dozentin wartet mit Beispielen auf, bei denen neue stilistische und inhaltliche Ideen vermittelt werden. 
Das Thema soll zum Anlass genommen werden, Geschichten mit biographischem, geschichtlichem oder/und aktuellem Bezug im Zusammenhang mit der eigenen heimatlichen Umgebung zu verfassen. Es ist dabei nicht die Absicht, strenge Regeln vorzugeben bzw. zu verfolgen, vielmehr soll der kreative Umgang mit Schreibanlässen geübt werden.
Der Beitrag beträgt für Mitglieder des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend 30 €, für Nicht-Mitglieder 40 €. Anmeldungen erfolgen über das Gemeindearchiv Kerken 02833 2024, archiv.kerken@t-online.de. Veranstaltungsort ist das Haus Lawaczeck, Krefelder Str. 35, 47647 Kerken-Nieukerk. Schreibmaterial ist mitzubringen.

Am Samstag, den 14. April um 10°° Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

Besuchen Sie am Sonntag, den 14. April 2018 das Haus Lawaczeck, das Museum und die Begegnungsstätte des historischen Verein für Geldern und Umgegend.

Der Beitrag beträgt für Mitglieder des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend 30 €, für Nicht-Mitglieder 40 €. Anmeldungen erfolgen über das Gemeindearchiv Kerken 02833 2024, archiv.kerken@t-online.de.

Anmeldung: Gemeindearchiv Kerken 02833-2024

Eheleute Büschkes 02833-2523

 

 

Matinée am Sonntag 08. April 2018 um 11°° Uhr

Kabarett DIE BUSCHTROMMEL

DUMPF ist TRUMP(F)

Im Haus Lawaczeck erwartet sie ein bekanntes Duo: die Buschtrommel. Andreas Breiing hat sich für das neue Stück "Dumpf ist Trumpf" Britta von Anklang an die Trommel geholt. Die Buschtrommel ist seit vielen Jahren Garant für großartiges politisches 

Kabarett.

Nörgeln ist „in“ – Nörgeln befreit. Überall und nirgends wird über chaotische Flüchtlingspolitik, die korrupte Baubehörde oder das 

schale Bier gewettert. Aber gliche dieser Kabarettabend einer öden Ich-schrei-dich-tot-Politsendung, könnte man auch zu Hause bleiben. DIE BUSCHTROMMEL dagegen mault sich seit Jahren mit Witz und Scharfsinn durch die Republik und überrascht mit musikalisch-theatralischem Handwerk, das man bei Kabarettisten so nicht erwartet ... Im Gegensatz zu vielen Maulhelden zeigen 

Britta von Anklang und Andreas Breiing, dass Otto Müller und Lieschen Normal nicht nur Opfer der Mächtigen sind. Während die 

CSU die Rechten rechts überholt und Merkel christliche Grundwerte entdeckt, bewegt sich DIE BUSCHTROMMEL jenseits von ausgelatschten Pfaden. Und das gelingt: Mit 16 Kleinkunstpreisen ist sie Deutschlands meistprämiertes Kabarettensemble. Ihr 

Credo: Drauf trommeln für grundlegende Veränderungen lohnt sich! Ihr Ziel: 200 % Jubelquote beim Publikum, auch wenn am Ende 

des Abends das Licht ausgeht. Denn wie sagte Schäuble altersweise: „Et isch wie et isch.“

Am Sonntag, den 08. April um 11°° Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

Freuen Sie sich auf politischem Witz, Scharfsinn und hohem Unterhaltungsfaktor und mokieren sie sich lustvoll über Unsinn in Politik und Gesellschaft. 

Besuchen Sie am Sonntag, den 08. April 2018 das Haus Lawaczeck, das Museum und die Begegnungsstätte des Historischen 

Vereins für Geldern und Umgegend.

Der Eintritt ist 15 Euro

Karten:

Gemeindearchiv Tel. 02833-2024 oder bei

Ingrid und Hans-Josef Büschkes Tel. 02833-2523

 

Matinée am Sonntag 04. März 2018 um 11°° Uhr

SkALD: Europäische Folk-Dance-Musik

 

Die meisten der Tänze und Lieder, die SkALD spielt, sind eine eklektische Mixtur europäischer Folk-Dance-Musik, die ihres 

gleichen sucht. Sie stammen aus Skandinavien, den baltischen Ländern und aus den Küstenregionen der „keltischen“ Länder am Westrand Europas. Einige Stücke sind überliefert, andere neu komponiert im Kontext ihrer Tradition.

So finden sich von den charismatischen Uilleann Pipes über Drehleiher, Nyckelharpa und türkischer Darbouka bis hin zur 

elektrisch verfremdeten Acoustic Guitar und einem original ARP-Synthesizer der 70er-Jahre eine Vielzahl von ausgesprochen ungewöhnlichen Instrumentenkombinationen. Musikalische Schwerpunkte sind heute bretonische und skandinavisch-baltische 

Tänze. Weiterhin hört man aber auch Tunes aus Irland, Scotland und Shetland, auch Bourées aus der Auvergne oder Schottische aus Belgien fehlen nicht.

In phantasievollen Arrangements trifft nordisch-keltische Phrasierung auf orientalische Rhythmik. Die in der Bal-Folk-Tanz-Szene hochgelobte Repertoireauswahl und ein sehr tanzbarer Groove haben zur großen Popularität der Band beigetragen. Musikalische Schwerpunkte sind heute bretonische und skandinavisch-baltische Tänze. Weiterhin hört man aber auch Tunes aus Irland, Scotland und Shetland, auch Bourées aus der Auvergne oder Schottische aus Belgien fehlen nicht.

Die Musiker: Tine Dohmen – ViolineHeinz Radeke – Concertina, Bouzouki, Mandoline, Voc
Johannes Schiefner – Uilleann Pipes, Nyckelharpa, Tin Whistle, Voc
Christian Sturm – Acoustic & Electric Guitar -
Petra Sturm – Drehleier, Piano, Synthesizer, Voc

Am Sonntag, den 04. März um 11°° Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

Freuen Sie sich auf Europäische Folk-Dance-Musik. Besuchen Sie am Sonntag, den 04. März 2018 das Haus Lawaczeck, das Museum und die Begegnungsstätte des historischen Verein für Geldern und Umgegend.

Der Eintritt ist 15 Euro

Karten:

Gemeindearchiv Tel. 02833-2024 oder bei

Ingrid und Hans-Josef Büschkes Tel. 02833-2523

 

 

Neue Buchveröffentlichung des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend

Ronja Hochstrat: Zwischen zwei Herrschern. Reinald II. von Geldern als Vermittler zwischen dem römisch-deutschen Kaiser und dem englischen König? /

Hartwig Kersken: Gründermemoria und Heiligenkult. Die Verehrung der heiligen Hereswind in Thorn, in:

Vorträge zum Karl-Heinz-Tekath-Förderpreis 2017,

hrsg. von Beate Sturm und Gerd Halmanns,

Geldern (Verlag des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend) 2018

(ISBN 978-3-921760-47-5) [4 €]

Die Publikation enthält auch die Laudatio von Prof. Guillaume van Gemert mit grundsätzlichen Überlegungen „Von der Wertigkeit des Mittelalters“.

Unsere neue Veröffentlichung wurde großzügig unterstützt von den Stadtwerken Geldern sowie der Sparkasse Krefeld.

Die Arbeit von Ronja Hochstrat entstand an der Universität in Heidelberg. Der mit der Schwester des englischen Königs verheiratete und 1339 in den Herzogsstand erhobene Reinald von Geldern hat sich nachdrücklich in die Bemühungen um die Entspannung der Konkurrenzsituation zwischen den Königen von Frankreich und England einerseits und Kaiser Ludwigs IV. Konflikt mit den Reichsfüsten andererseits eingebracht und damit auf Auseinandersetzungen von europäischer Dimension Einfluss genommen. Dies zeigt erneut auf, dass die geldrischen Herrscher des späten Mittelalters mehr als eine politische Größe von bloß regionaler Bedeutung waren.

Die Untersuchung von Hartwig Kersken beruht auf einer in jeder Hinsicht hervorragenden Dissertation der Universität Duisburg-Essen. Die inzwischen in der renommierten niederländischen Reihe „Maaslandse Monografieën“ als Buch erschienene Arbeit, aber auch der jetzt erschienene Festvortrag widmen sich der hoch- und spätmittelalterlichen Entwicklung des adeligen Thorner Frauenstifts. Das Thorner Stift vermochte eine eigene reichsunmittelbare Landesherrschaft in Konkurrenz mit den Absichten seiner Vögte, der Grafen von Geldern, durchzusetzen. Aber nicht nur darin ist ein unmittelbarer Bezug zum Niederrhein gegeben, sondern auch in den Parallelitäten der Stifte Elten und Thorn.

 

Spenden Sie für ein Comicheft zur Geschichte des Herzogtum Geldern

  Im Jahr 878 lebte ein grausamer Drache nicht sehr weit von hier. Das Biest zerstörtealles und jeden, bis zwei tapfere Ritter ihn erschlugen. Bevor der Dracheverstarb, brüllte er: „Gelre“. An der Stelle, wo sie den Drachen töteten, bautendie Ritter eine Burg. 

Sie und ihre Nachfolger nannten sich ab diesem Zeitpunkt„van Gelre“ (von Geldern).

Herzogtum Geldern

Wenige Menschen kennen diese geschichtsträchtige Entstehungsgeschichte von Gelderland. Viele wissen auch nicht, dass der Ort,

wo alles begann, in dem deutschen Ort Geldern liegt. Von hier breiteten sich die Geldener Grafen und Herzöge ihr Gebiet und Einfluss

 stets weiter aus. Die mittelalterliche Geschichte des Geldener Gebiets ist geprägt von Krieg, Romantik, Macht und Verrat. Aber wer

 kennt diese Geschichte noch?

 

Die bebilderte Dokumentation

  Das Projekt „Grenzenloses Gelderland“ sorgt dafür, dass sich das ändert. Mit einer spannenden, bebilderten Geschichte wird die

 mittelalterliche Geschichte des Gelderlands zum Leben erweckt. Es wird jung oder alt sehr gefallen. Das Buch wird im örtlichen 

Buchhandel verkauft. Obendrein bekommen alle Grunschulen im Gelderland ein Gratisexemplar für die einzelnen Schulklassen, es 

wird ein Unterrichtspaket entwickelt und wir organisieren gemeinsame Aktivitäten mit Schulklassen aus dem Gelderland und vom

 Niederrhein (Deutschland).

Über uns

Die bebilderte Dokumentation über die Geldener Geschichte ist eine Idee von den Rittern van Gelre (TV Gelderland). Sie kämpfen 

dafür, das Bewusstsein für unsere schöne, regionale Geschichte zu erweitern. Es wird bereits sehr stark an dem Projekt gearbeitet,

 und zwar durch folgende Partner: Geldersch Landschap & Kasteelen, Kloster Graefenthal, Historische Vereniging Zutphen

Historischer Verein für Geldern und Umgegend und Erfgoed Gelderland. Die Stiftung Cultuur-en Erfgoed-Lab hat die Projektleitung übernommen. Mehr Informationen finden Sie dort.

  Finanzierung

Die Euregio (Interreg), der Prinz Bernhard -Kulturfonds und die Provinz Gelderland unterstützen uns mit einem Teil des benötigten Geldes, um das Comic-Buch erstellen zu können.

Helfen Sie uns beim letzten Stückchen ?

Das Comic-Buch wird sowohl in einerdeutschsprachigen als auch einer niederländischsprachigen Ausgabe erscheinen.

Link zur Spendenseite

https://www.voordekunst.nl/projecten/6237-grenzeloos-gelre-het-stripverhaal

 

 

 

 

Gelderntag / Gelredag 2018

Samstag, 8. September in Geldern

Vortragsprogramm im Hotel Seepark

08:30 Uhr       Begrüßungskaffee

ab 09:30 Uhr Grußworte

Festvorträge von Prof. Dolly Verhoeven und Prof. Irmgard Hantsche Filmpremiere

kleinere Präsentationen aus der vorhergegangenen „Woche der Geschichte“

12:00 Uhr       Mittagessen

anschließend Busshuttle und Führungen zum Marktplatz

Geschichtsfest auf dem Marktplatz

Freuen Sie sich hier auf ...

... ein buntes Bühnenprogramm, u.a. mit einer Podiumsdiskussion zur Vermittlung von Geschichte, einer Modenschau mit mittelalterlichen Kostümen, der Prämierung von Wettbewerbsbeiträgen

... Tanz & Musik, u.a. mit der „Jukskapel“ Dik d`r Neffe und der Jazzband Drakes of Dixieland

... kleine Ausstellungen und Präsentationen

... Infostände befreundeter Vereine

... ein mittelalterliches Spektakel

... Führungen

... Aktivitäten und Attraktionen für Groß und Klein

... gutes Essen und Trinken!

Kosten pro Person: 35 € für die gesamte Tagesveranstaltung inkl. Verpflegung

HISTORISCHER VEREIN FÜR GELDERN UND UMGEGEND E.V.

Boeckelter Weg 2 D-47608 Gelden                                      http://www.hv-geldern.de

 

 

 

Veranstaltung Historischer Verein für Geldern und Umgegend e.V.

Matinée am Sonntag 08. Oktober 2017 um 11.00 Uhr

Robert Scholtes und Wolfgang Wittmann: Was macht der Mond, Herr C.?

Literarisch-musikalisches Programm über Matthias Claudius

Matthias Claudius - Fragen an einen konservativen Freigeist. Eine literarische-musikalische Annäherung mit Wolfgang Wittmann (Rezitation und Gitarre) und Robert Scholtes (Klavier). „Matthias Claudius - ist das nicht der mit dem „Abendlied“? Macht der nicht religiöse Betroffenheitslyrik?“ Stimmt. Greift aber zu kurz. Lernt man ihn mal näher kennen, den Boten aus Wandsbek, wie er sich genannt hat, bekommt man einen Einblick in einen vielschichtigen, streitbaren und widersprüchlichen Autor, der in einer spannenden Zeit des Umbruchs gelebt hat, der Zeit des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Am 21. Januar 1815 ist er gestorben.

Robert Scholtes und Wolfgang Wittmann FOTO: Laaser

Wolfgang Wittmann - Gitarre, Rezitation. Bis 2012 Lehrer am Cornelius-Burgh-Gymnasium in Erkelenz - dort neben unterrichtlicher Arbeit Schwerpunkt kulturelle Bildung und Förderung des Theaterspiels (u.a. erster Preis beim Wettbewerb Goethe zum 250. Geburtstag, Sparte Darstellendes Spiel, ausgeschrieben vom Goethe-Museum Düsseldorf). Gibt Sprecherziehungskurse in Studienseminaren. Künstlerische Kooperation u.a. mit Peter Autschbach, Oliver Steller, Lutz Görner. Mitwirkung in Bands und Musikensembles unterschiedlicher Stilrichtungen (Rock, Pop, Jazz, Latin). Langjährige Rezitationserfahrung mit wechselnden Bühnenprogrammen (u.a. Goethes Werther). Lutz Görner produzierte mit ihm Büchners Lenz. Gitarrist bei „Trio Gedankenspiel“.


Robert Scholtes - Tasteninstrumente. Musikpädagoge aus Leidenschaft. Seit 1992 Lehrer an der Kreismusikschule Heinsberg in den Fächern Klavier und Studienvorbereitende Ausbildung; diese soll begabten jungen Musikerinnen den Weg zum Hochschulstudium ebnen. Seit 2014 ebenfalls als Dozent tätig an der neu gegründeten Music Academy Aachen. Liveauftritte, Kompositionen, Arrangements und CD-Veröffentlichungen mit und für verschiedenste Formationen aus den Stilrichtungen Jazz, Pop, klassische Kammermusik und Chor. So z.B. seit 2005 erfolgreich bei der New Folk/Experimental Pop-Gruppe Dold um die Freiburger Sängerin, Komponistin und Texterin Rebekka Dold. Pianist bei „Trio Gedankenspiel“.

Am Sonntag, den 08. Oktober um 11 Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

Freuen Sie sich auf Literarisch-musikalisches Programm über Matthias Claudius. Besuchen Sie am Sonntag das Haus Lawaczeck, das Museum und die Begegnungsstätte des historischen Verein für Geldern und Umgegend.

Karte: 12 €, ermäßigt 6 €. Kartenvorverkauf im Gemeindearchiv Tel. 02833-2024 oder bei

Ingrid und Hans-Josef Büschkes Tel. 02833-2523

 

 

 

Veranstaltung Historischer Verein für Geldern und Umgegend e.V.

Lichtbildervortrag am Mittwoch 20. September 2017 um 19°° Uhr

Knut Lipke: Wanderung über den niederrheinischen Höhenzug

Das weiß doch jeder: Der Niederrhein ist flach wie ein Teller und man sieht schon am Mittwoch, wer samstags zu Besuch kommt. Der ganze Niederrhein? Nein, es gibt eine Art Höhenrücken, der in einer Eiszeit entstand. Er zieht sich von Krefeld bis nach Nimwegen und erlaubt wunderbare Aussichten und Einblicke in die Umgebung.

Der Aussichtsturm auf dem Dürsberg, eine Holzkonstruktion aus dem Jahre 1981 ist eine einmalige Attraktion am unteren Niederrhein. 154 Stufen führen zur Aussichtsplattform, die ca. 100 m über NN liegt und mit Abstand die höchste Erhebung in der Umgebung ist. Von hier aus hat man einen herrlichen Panoramablick über weite Teile des unteren Niederrheins.

Am Mittwoch, den 20. September um 19°° Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

Freuen Sie sich auf beindruckende Bilder. Besuchen Sie am Mittwoch, den 20. September 2017 das Haus Lawaczeck, das Museum und die Begegnungsstätte des historischen Verein für Geldern und Umgegend.

Der Eintritt ist frei

Gemeindearchiv Tel. 02833-2024 oder bei

Ingrid und Hans-Josef Büschkes Tel. 02833-2523

 

 

Veranstaltung Historischer Verein für Geldern und Umgegend e.V.

Matinée am Sonntag 03. September 2017 um 11.00 Uhr

MORRIS OPEN: Songs & Dances from Britain’s Isles

Morris, das ist eine alte englische Tanz- und Musiktradition. Auch

wenn ihre wahrscheinlich noch heidnischen Ursprünge  im Dunkeln

liegen, wird sie bis heute in England lebendig gehalten. MORRIS OPEN

aber steht nicht für die museale Pflege alter Weisen - das wäre dieser

vitalen Musik wohl kaum angemessen - sondern Elemente verschiedenster 

Musikrichtungen von Renaissance bis Rock fließen in den Arrangements 

traditioneller Tänze und Lieder ein.

MORRIS OPEN:  Popmusik aus dem alten England

 

 

Konzertfotos Sabine Thieme

 

Claus von Weiß, Gesang, Gitarre, Irish Bouzouki, 5-String Banjo, English Concertina, Whistle, 

Low Whistle, Pipe & Tabor,  Harmonika seit den Siebzigern als Folkmusiker in Clubs und auf 

Festivals zuhause, gründete 1981 Morris Open.

Konzertfotos Sabine Thieme

 

Begleitet von Ulrike von Weiß, Gesang, Synthesizer, Bells, sie ist der beste

Beweis, dass der breite Erfahrungsschatz einer gestandenen Kirchenmusikerin, Sängerin 

und Organistin eine Folkgruppe entscheidend bereichern kann.

 

 

Konzertfotos Sabine Thieme

 

Matthias Höhn, Gesang, Dudelsäcke, Anglo Concertina, Blockflöte,

Querflöte, Mandoline, Rankett, aus dem Lager der Alten Musik kommend,

bei MORRIS OPEN von Anfang an dabei, arbeitet er im Hauptberuf heute

als Musiklehrer. 

 

Am Sonntag, den 03. September um 11 Uhr sind alle im Haus Lawaczeck

herzlich willkommen.

 

Freuen Sie sich auf Morris Open. Besuchen Sie am Sonntag, den 03. September

2017 das Haus Lawaczeck, das Museum und die Begegnungsstätte des

historischen Verein für Geldern und Umgegend.

 

Karte: 12 €, ermäßigt 6 €. Kartenvorverkauf im Gemeindearchiv Tel. 02833-2024 oder bei

Ingrid und Hans-Josef Büschkes Tel. 02833-2523

 

 

 

40 Fieber –Zwischen Dope und Doppelherz

Dagmar Schönleber,

 

die mit zahlreichen Kleinkunstpreisen bedachte Kabarettistin, Liedermacherin und Autorin, 1973 geboren in Ostwestfalen und wohnhaft im Rheinland, kennt sich zwischen den Stühlen aus. Sie erlebt täglich hautnah das Altern in Jugendkulturen und weiß, dass „Reifegrad“ nicht gleich „Alkoholgehalt“ bedeuten muss. Die Autorin versucht, sich durch Schreiben, Lesen, Musik und Bühnenpräsenz jungzuhalten und lehnt „Botox to go“ ab, schon allein wegen des „to go“.

Schönleber tourt mit ihren Solo-Programmen durch den gesamten deutschsprachigen Raum und wurde einem breiten Publikum bekannt durch ihre Auftritte im „Quatsch Comedy Club“ (Pro7), der „Ladies Night“ (WDR) sowie ihre Rolle als Frau Schochz in der beliebten WDR-Show „Stratmanns“. Außerdem ist sie Präsentatorin der Kölner Lesebühne „Rock’n’Read“ und verzettelt sich in allerlei anderen Dingen.

Dagmar Schönleber raucht der Kopf: sie hat altersmäßig ihre Schuhgröße überholt. Aber 40 ist das neue 30, sagt man, auch wenn der eigene Körper das Gegenteil behauptet. Der Vergleich zwischen dem Blick in den Spiegel und den Selfies auf facebook zeigt: das Leben hat keinen Vintage-Filter. Aber: sind Falten okay, solange man darüber twittert? Was ist eigentlich in einer Gesellschaft los, die immer älter wird, aber gleichzeitig immer länger jung bleiben muss?

Frau Schönleber macht sich Gedanken zu Lebensmitte und Lebensmitteln, auch aus der Sicht von Teenagern und Senioren, dazu gibt es aufbauende und demoralisierende Lieder, Weisheiten und Unsinn. Ein Abend zwischen Postpubertät und Altersstarrsinn, kurz: Eine Rheumasalbe fürs Gemüt.

Die Matinée von Dagmar Schönleber ist am Sonntag, den 18. Juni 2017 um 11.00 Uhr. Eintritt 12 €, ermäßigt 6 €.

Kartenvorbestellung Tel. 02833/2523 (Büschkes)

 

 

 

Vortrag am Montag 08. Mai 2017 um 19.00 Uhr

Maria Arians-Kronenberg


Raseneisenerz und der Bau und Betrieb eines Rennofens

Maria Arians-Kronenberg unterrichtet die Fächer Mathematik, Chemie und Naturwissenschaften an einer Krefelder Gesamtschule. Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts baute und betrieb sie mit Schülern und Schülerinnen eines 10. Jahrgangs einen Rennofen. Während der Planung dieses Unterrichtsvorhabens erfuhr sie, dass es auch am Niederrhein größere Vorkommen von Raseneisenstein, einem Eisenerz, gibt, dass bis in die dreißiger Jahre des 20.Jahrhunderts sogar noch in großem Maßstab abgebaut wurde.

Mittlerweile hat sich für sie die Beschäftigung mit der Produktion von Eisen in der vorindustriellen Zeit zu einem ausgeprägten Hobby entwickelt. In diesem Jahr wird sie zusammen mit einer Gruppe Gleichgesinnter noch einen Rennofen im Rahmen eines Schmiedetreffens im Schmiedemuseum Freudenberg am 14.05.2017, beim Meilerfest der Köhlergemeinschaft Reichswalde am 27.05.2017 und mit finanzieller Unterstützung des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend beim Mittelaltermarkt im Freiluftmuseum Grefrath am 01./02.07.2017 bauen und betreiben. Im August steht die Teilnahme am internationalen Rennofensymposium in Kolbermoor (Bayern) auf dem Programm.

Ihr Vortrag schildert die Suche nach diesem Erz im Bereich des Nierstales, beschreibt seine Entstehung und die Fundorte. Des Weiteren stellt sie das Schulprojekt zum Bau und Betrieb des Rennofens in Wort und Bild dar. In den Jahren 1865/69 sind noch 25.000 Tonnen Raseneisenerz für die Phönixhütte in Duisburg im Nieukerker Bruch gegraben worden. Durch den Bau der neuen Eisenbahn, wenige Jahre zuvor, wurde der Abbau wirtschaftlich und auf dem Schienenweg transportiert.

                                                   Rennofen                                                                                                           Raseneisenerz

Der Rennofen hatte die Form eines kleinen Schachtofens mit einer Höhe von etwa 50 bis 220 cm und wurde aus Lehm oder Steinen errichtet. Neben dem Schacht befand sich in manchen Fällen eine Herdgrube für den Schlackenablass, die Renngrube. Rennöfen wurden mit Holzkohle, Holz oder Torf warmgeheizt und dann für die Verhüttung von oben wechselschichtig mit Brennstoff, meist Nadelholzkohle, und fein zerkleinertem Erz mit möglichst hohem Eisengehalt befüllt.

Am Montag dem 08. Mai um 19 Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

 

 

Veranstaltung Historischer Verein für Geldern und Umgegend e.V.

Matinée am Sonntag 30. April 2017 um 11.00 Uhr

 

OLIVER STELLER SPRICHT UND SINGT Kurt Tucholsky


„Lieder und Texte“

Gedichte • Briefe • Leben

In seinem Programm „Lieder und Texte“ versteht es Oliver Steller, mit jazz- und bluesbeeinflussten Kompositionen das Leben Tucholskys emotional mitreißend nachzuzeichnen. Doch der Vollblutmusiker spielt und singt sich nicht in den Vordergrund. Durch seine einfühlsamen Musiken und biographischen Erzählungen bleibt der Dichter und Denker immer der zerrissene Held der Veranstaltung und Steller sein Interpret. So werden die CDs mit Oliver Steller und seiner Gitarre wie eine Messe, in denen der Geist des Dichters heraufbeschworen wird. Zwischen Geschichten aus dem Leben Tucholskys werden sein Charakter und seine Gedichte durch Stellers Sprache und Gesang lebendig. Das Ergebnis: Ein echtes Hörerlebnis, nicht nur für Literaturliebhaber.

Oliver Steller, die Stimme deutscher Lyrik geht mit Kurt Tucholsky auf Deutschland-Tournee und gastiert in Nieukerk im Haus Lawaczeck.

Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist Oliver Steller im Rheinland. Er studierte Gitarre, Komposition und Gesang am Berklee College of Music in Boston. Als freischaffender Musiker arbeitete Oliver Steller ein Jahr in Boston und drei Jahre in Chicago.

Am Sonntag dem 30. April um 11Uhr sind alle im Haus Lawaczeck herzlich willkommen.

„Oliver Steller brilliert in seinem Tucholsky-Programm mit einer exzellenten Gedicht-Auswahl, die den Dichter in seinem Facettenreichtum absolut gerecht wird“ Stuttgarter Nachrichten

Oliver Steller hat die besondere Gabe, Gedichte zum Leben zu erwecken. Besuchen Sie am Sonntag das Haus Lawaczeck, das Museum und die Begegnungsstätte des historischen Verein für Geldern und Umgegend.

Karte: 15 €, ermäßigt 7,50 €. Kartenvorverkauf im Gemeindearchiv Tel. 02833-2024 oder bei

Ingrid und Hans-Josef Büschkes Tel. 02833-2523

 

 

Preiswürdige Forschung

 

Der „Karl-Heinz-Tekath-Förderpreis“ 2017

geht an junge Historiker

  Geldern. Ronja Hochstrat aus Kevelaer und Dr. Hartwig Kersken aus Alpen erhalten 2017 den „Karl-Heinz-Tekath-Förderpreis zur Erforschung von Geschichte und Kultur der Niederrheinlande“. Die Die Historikerin Ronja Hochstrat wird ausgezeichnet für ihre Bachelorarbeit „über die „Vermittlerrolle Reinalds II. von Geldern zwischen Ludwig IV. und Eduard III.“. Als weiteren gleichberechtigten Preisträger ehrt der Historische Verein für Geldern und Umgegend Herrn Dr. Hartwig Kersken für seine Dissertation „Zwischen Glaube und Welt. Studien zur Geschichte der religiösen Frauengemeinschaft Thorn von der Gründung bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts“.

  Namensträger des mit insgesamt 2500 € dotierten Preises, der in diesem Frühjahr zum sechsten Mal vergeben wird, ist der 2004 verstorbene langjährige Archivar des Kreises Kleve, Karl-Heinz Tekath. Am 28. April 2017 um 18 Uhr sollen die Ehrungen im Gelderner Bürgerforum vorgenommen werden. Die Laudatio wird Prof. Dr. Guillaume van Gemert (Radboud Universität Nijmegen) halten.

  Die Arbeit von Ronja Hochstrat entstand an der Universität in Heidelberg. Der mit der Schwester des englischen Königs verheiratete und 1339 in den herzogsstand erhobene Reinald von Geldern hat sich nachdrücklich in die Bemühungen um die Entspannung der Konkurrenzsituation zwischen den Königen von Frankreich und England einerseits und Kaiser Ludwigs IV. Konflikt mit den Reichsfüsten andererseits eingebracht und damit auf Auseinandersetzungen von europäischer Dimension Einfluss genommen. Dies zeigt erneut auf, dass die geldrischen Herrscher des späten Mittelalters mehr als eine politische Größe von bloß regionaler Bedeutung waren. Erstmals wird eine Bachelor-Arbeit mit dem Preis ausgezeichnet, was die Absicht der Jury unterstreicht, hoffnungsvolle wissenschaftliche Nachwuchskräfte zu fördern und zur Fortsetzung ihrer Arbeit zu motivieren.

  Mit der Untersuchung von Hartwig Kersken wird eine in jeder Hinsicht hervorragende Dissertation der Universität Duisburg-Essen gewürdigt. Die inzwischen in der renommierten niederländischen Reihe „Maaslandse Monografieën“ als Buch erschienene Arbeit widmet sich der hoch- und spätmittelalterlichen Entwicklung des adeligen Thorner Frauenstifts. Das Thorner Stift vermochte eine eigene reichsunmittelbare Landesherrschaft in Konkurrenz mit den Absichten seiner Vögte, der Grafen von Geldern, durchzusetzen. Aber nicht nur darin ist ein unmittelbarer Bezug zum Niederrhein gegeben, sondern auch in den Parallelitäten der Stifter Elten und Thorn. Die mit dem Karl-Heinz-Tekath-Preis ausgezeichnete, jetzt schon als Standardwerk anzusehende Arbeit wird die internationale Erforschung weiblicher Gemeinschaften befördern.

  Zur Preisverleihung sind Gäste willkommen! Der Historische Verein bittet allerdings um Anmeldung in seiner Geschäftsstelle im Kreisarchiv unter Tel. 02831-391 814.

 

 

 

Veranstaltung Historischer Verein für Geldern und Umgegend e.V.

Workshop am Samstag 25. März 2017 von 11.00 - 17.00 Uhr

Sonntag 26. März 2017 von 11.00 - 15.00 Uhr

 

Barbara Klein bietet einen Workshop Autobiographisches Schreiben an.

Autobiografisches Schreiben ist mehr, als nur die Öffentlichkeit mit seiner mehr oder weniger ersehnten Lebensgeschichte zu beglücken. Wer über sein Leben schreibt und dieses schreibend betrachtet, schreibt in erster Linie für sich selbst und für seine Seele. Warum das so ist und wie Sie dazu unter anderem vorgehen können, erfahren Sie hier im Haus Lawaczeck.

Schreiben kann helfen, bestimmte Dinge zu verarbeiten und sich selbst besser zu verstehen.

Die Rückschau erlaubt uns, Muster zu sehen und zu verstehen, „Altlasten“ zu bereinigen oder bestimmte Situationen besser zu durchschauen.

Schreiben kann ein Instrument sein, sich selbst, die eigenen Gedanken, Wünsche, Antriebe zu hinterfragen, neue Eigenschaften auszubilden und andere zu verlernen. Über sein eigenes Leben zu schreiben, kann Persönlichkeitsentwicklung pur sein.

Damit kann autobiografisches Schreiben auch helfen, sein aktuelles Leben zu gestalten. Denn unsere Erinnerungen sind keine detailgetreue Wiedergabe der Vergangenheit. Wir selbst und unsere jeweilige Sichtweise entscheiden, woran wir uns erinnern und wie wir uns erinnern. Wir wählen aus und interpretieren.

 

Gebühr: 25 € für Mitglieder, 30€ für Nichtmitglieder

 

Anmeldung: Gemeindearchiv Kerken 02833-2523

Eheleute Büschkes 02833-2523

 

Sie haben noch keine oder wenig Erfahrung mit der Organisation von Exkursionen?Im Namen des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend e. V. möchten wir Sie herzlich einladen zu einem Impulsworkshop und Erfahrungsaustausch über Planungsprozesse, Buchungsverfahren, Finanzierungs-, Steuer- und Versicherungsfragen am
Donnerstag, den 20. Oktober 2016,
15 - 18 Uhr im
Haus Lawaczeck, Krefelder Straße 35, 47647 Kerken (Nieukerk)
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Anmeldung an Absender erwünscht bis spätestens 15. 10.2016.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie für "neue Horizonte" in der eigenen Region begeistern und mit Ihrer Teilnahme am 20. Oktober oder direkt im Rahmen des Exkursionsprogramms UNTERWEGS rechnen könnten.
Ca. Anfang Oktober senden wir Ihnen auf gleichem Wege die Exkursionsbroschüre zu und hoffen inzwischen auf kurze Rückmeldung, ob Sie allein oder mit Begleitung am Workshop im Haus Lawaczeck teilnehmen wollen.
Mit besten Grüßen

 

Ingrid Misterek-Plagge