Pressespiegel


 

Als Vorgeschmack auf die kommenden Großereignisse (Gelderntag und Geschichtswoche) lädt der Historische Verein für Geldern und Umgegend gemeinsam mit der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena Geldern ein zu einer Ausstellung über die Geschichte des Herzogtums Geldern.

  Sie ist ab dem heutigen Dienstag, 31. Juli, zu sehen.

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen die wichtigsten Kirchen der vier geldrischen Hauptstädte Roermond, Arnheim, Nimwegen und Zutphen, dazu die St.-Maria-Magdalena-Kirche in Geldern, wo die kleine Ausstellung präsentiert wird.

Neben einer großen, doppelseitigen Wand mit ungezählten Einzelinformationen erwartet die Besucher ein neun Minuten langer Film in einer Videoinstallation. Das Projekt ist ein Ergebnis des „Erfgoedfestivals“ (Kulturerbefestivals) in der niederländischen Provinz Gelderland, an dem auch der Historische Verein beteiligt war.

Gemeinsam wurde von den Organisatoren eine 16 Seiten umfassende Broschüre aufgelegt, die die Geschichte von Grafschaft und Herzogtum Geldern in Kurzform erzählt und deutlich macht, inwiefern auch in der Gelderner Pfarrkirche Spuren dieser geldrischen Geschichte zu erkennen sind.

Die Pfarrkirche St. Maria Magdalena ist in der Regel von montags bis freitags geöffnet nach dem Gottesdienst um 9.45 Uhr, also gegen 10.30 Uhr bis 12 Uhr, und von 14 Uhr bis 17 Uhr. Samstags könnte die Ausstellung zwischen 15.30 und 16.30 Uhr besichtigt werden. Sonntags ist nur zu den Gottesdiensten geöffnet. Die Ausstellung endet am 9. September.

Eine kurze Führung, unter anderem mit Erläuterungen zu den Herzoginnengräbern in der Kirche, bietet Gerd Halmanns, der Vorsitzende des Historischen Vereins, an am Sonntag, 12. August, etwa um 11 Uhr (nach dem Gottesdienst) und am Mittwoch, 29. August, um 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Der Historische Verein bedankt sich bei den „Machern“ des „Erfgoedfestivals über die Grenzen des Gelderlandes“ sowie bei der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena für die gute Zusammenarbeit.

(Quelle: RP Online)

 

Kandinsky College eert docent uit Duitsland voor jarenlange uitwisseling

NIJMEGEN - Gerhard Halmanns uit het Duitse Geldern heeft gisteren van burgemeester Bruls een lintje gekregen op het Kandinsky College in Nijmegen. Halmanss, docent Nederlands, Geschiedenis en Duits in Geldern, spant zich al sinds 1980 in voor uitwisseling tussen Nederlandse Kandinsky-leerlingen en leerlingen van zijn eigen Lise-Meitner-Gymnasium. 

De twee scholen vierden donderdag uitgebreid dat ze 50 jaar samenwerken. Halmanns bedacht onder meer 'tandemprojecten' waarbij leerlingen van beide scholen in elkaars taal opdrachten maken.  De leerlingen hebben tweetalige uitgaven gemaakt van ‘Grensverhalen – Grenzgeschichten’ en ‘Mijn geheime tip – Mein Geheimtipp..

Ridders van Gelre

Daarnaast verzorgt Halmanns Duitse vertalingen (ondertitelingen) bij de Nederlandse serie ‘de Ridders van Gelre’. Hierover maakt hij ook een tweetalig stripboek. Hij doet dit vanuit de overtuiging dat door een beter onderling begrip ook een betere wereld ontstaat. Aan zijn leerlingen verduidelijkt hij dit met de volgende metafoor “een wond heelt het eerste aan de rand’.

Naast zijn activiteiten als docent is Halmanns voorzitter van de Historischer Verein für Geldern und Umgegend. Hij is betrokken bij grensoverschrijdende activiteiten zoals excursies, tv-rapportages, tentoonstellingen, congressen. En het tweejaarlijks symposium ‘Gelderntag’ voor de zes grootste Nederlandse en Duitse historische verenigingen uit het voormalige hertogdom Gelre. Verder is hij betrokken bij de grensoverschrijdende studie als lid van het comité Niederrhein Akademie Academie Nederrijn (NAAN).

Als bestuurslid van de stichting Schloss Dyck in Jeuchen (Duitsland) is hij betrokken bij onderzoeken naar grensoverschrijdende cultuur en geschiedenis van de regio Rijn Maas en Waal.

Burgemeester Bruls benoemde donderdag op het Kandinsky College Gerhard Halmanns tot Ridder in de Orde van Oranje-Nassau.  

Burgemeester Bruls benoemde donderdag op het Kandinsky College Gerhard Halmanns tot Ridder in de Orde van Oranje-Nassau. © Kandinsky College

(Quelle: de Gelderlander)

 

Issum

Die Stolpersteine des eigenen Ortes erklärt

Ein kleines Heft mit wichtigem Inhalt: Steffen Dennert und Ann-Katrin Vester stellen die Broschüre in der ehemaligen Issumer Synagoge vor. FOTO: Zehrfeld

Vier Jugendliche haben eine Broschüre erstellt. Diese zeigt auf, wo in Issum mal jüdische Bürger lebten.

Es ist ein kleines, dünnes Heft, doch es enthält ein wichtiges Stück Geschichte. Etwa die Geschichte von Ernst Cohen. Er war ein jüdischer Bürger in Issum. Durch die Nationalsozialisten verschleppt, gelang ihm die Flucht aus dem KZ Dachau. Er schaffte es bis nach Argentinien, doch starb dort im November 1939, vermutlich an Gelbfieber. Seine Frau und seine Tochter wurden von den Nazis ermordet.

Das Heft erinnert auch an Sigmund und Regina Moses, die 1936 aus Issum in die Niederlande flohen. 1944 wurden sie von dort nach Auschwitz deportiert, wo sie beide im September 1944 umgebracht wurden.

Diese und weitere Fakten haben vier Jugendliche vom Gelderner Lise-Meitner-Gymnasium für die Broschüre "Stolpersteine in Issum" zusammengefasst. Ann-Katrin Vester (17) und Steffen Dennert (17) präsentierten das Ergebnis stellvertretend für ihre Mitstreiter Henrik van den Brand und Max Küppers der Öffentlichkeit. Als Ort dafür wählten sie die ehemalige Issumer Synagoge.

Die Recherchen für das 16 Seiten umfassende Büchlein haben sie beeindruckt und ihnen einen grausamen Teil der deutschen Geschichte viel näher gebracht, sagen sie. Vor allem, weil es um das Geschehen in ihrem Heimatort ging. "Das war das Interessante daran: dass man wirklich weiß, wie das da war, wo man heute lebt", beschrieb Steffen Dennert.

Die "Stolpersteine" sind die quadratischen Gedenktafeln im Pflaster, die an die ehemaligen Wohnstätten jüdischer Bürger erinnern, die von den Nationalsozialisten vertrieben oder getötet wurden. "Die Häuser stehen zum Teil noch", sagte Ann-Katrin Vester. "Die Straßen kennt man. Die Stolpersteine sind da, wo wir jeden Tag vorbeilaufen." Heute, nachdem sie sich mit dem Leben der Menschen befasst hat, für die die Gedenkplaketten stehen, fallen sie ihr viel mehr auf als früher.

Die wichtigste Quelle war für die jungen Leute das Buch "Juden in der Geschichte des Gelderlandes" von Bernhard Keuck und Gerd Halmanns. Die Anregung zur Erstellung der Broschüre bekamen sie durch ihren Lehrer Gerd Halmanns im Geschichts-Grundkurs. Realisiert wurde das Projekt gemeinsam mit dem Historischen Verein für Geldern und Umgegend, der den Druck bezahlt hat.

Issums Bürgermeister Clemens Brüx nannte das Engagement der Jugendlichen beeindruckend und beispielhaft. Es sei wichtig, "dass das nicht vergessen wird - unsere Geschichte", betonte er. Die jungen Menschen in Deutschland trügen keine Schuld, aber sie müssten sich mit dem, was in ihrer Großeltern-Generation geschehen ist, befassen, um Konsequenzen zu ziehen.

Vom Heft "Stolpersteine in Issum" wurden 3000 Exemplare gefertigt. Es liegt nun unter anderem in der einstigen Issumer Synagoge aus.

(Quelle: RP
v. 15. 1. 2018, Sina Zehrfeld )

 

 

 

Was hat Hape Kerkeling mit ihrer Arbeit zu tun, Frau Kelzenberg?

Kathrin Kelzenberg ist eine ausgezeichnete Wissenschaftlerin. Sie erhält für ihre Arbeit über Johann I. von Kleve den Förderpreis des Historischen Vereins Geldern

Ein Interview der NRZ

 

Fundgrube der Geschichte

NIEDERRHEIN. Duelle sind seit 1717 verboten, die Folter darf seit 1725 nicht mehr zu drakonisch ausfallen und Friedrich II. hält Juristen an, ihre Verfahren zu beschleunigen. Diese Beispiele für die Gesetzgebung im preußischen Gelderland des 18. Jahrhunderts sind nur drei von 1.090 Rechtsquellen, die der Maastrichter Historiker Prof. Louis Berkvens für sein jüngstes grenzüberschreitendes Buchprojekt zusammen getragen hat. 

Der Historische Verein für Geldern und Umgegend hatte nun ins Haus Lawaczeck in Nieukerk eingeladen, um die 644-seitige Edition „Plakkaten, Ordonnanties en Circulaires voor Pruisisch Gelre (1713-1798)“ vorzustellen.

HV

Regelwerk unserer Vorfahren: Der Historische Verein für Geldern und Umgegend hatte Vertreter deutscher und niederländischer Geschichtsvereine sowie des LVR ins Haus Lawaczeck in Nieukerk eingeladen, um das grenzüberschreitende Buchprojekt von Prof. Louis Berkvens (vorne, Mitte) vorzustellen.
NN-Foto: Nina Meyer

Mit dem 22. Band der Reihe „Werken“, die vom Limburger Geschichtsverein LGOG veröffentlicht wird, behandelt Berkvens nach der Gesetzgebung in Spanisch- und Österreichisch-Geldern nun die Rechtsverordnungen aus den Jahren 1713 bis 1798 in Preußisch-Geldern und schließt damit eine wichtige Lücke im Studium der Rechtsgeschichte für weite Teile des heutigen Niederrheins. Unterstützt wurde das Projekt vom Landschaftsverband Rheinland (LVR). Zur Buchvorstellung begrüßte Gerd Halmans, Vorsitzender des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend, die niederländischen „Kollegen“ sowie Vetreter des LVR. Er sagte: „Dieses Projekt passt sehr gut zur Aufgabe unseres Vereins. Denn wenn wir etwas über unsere Herkunft und Identität in der Geschichte erfahren möchten, müssen wir über den Tellerrand blicken und grenzüberschreitend zusammen arbeiten.“

Louis Berkvens stellte die Bedeutung seiner fünfjährigen Arbeit an dem Buch für das Studium der Rechtsgeschichte, der Gesetze und Verordnungen im Gelderland heraus: „Sonst sind die Quellen leider nicht gut zugänglich.“ Seine Dokumente fand er in Archiven im niederländischen Kessel und in Berlin. Begleitend zum Buch gibt es den „Digitalen Erlasssucher“ für das Oberquartier Geldern im Internet. „Indem die Quellen nun öffentlich zugänglich sind, können wir die historische Untersuchung demokratisieren“, freute sich Berkvens. Auch Dr. Arie Nabrings, Leiter des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrums, lobte diese neuen Wege der Edition: „Die pralle Fülle des Lebens blättert sich hier auf. Die Quellen zeigen, wie man beispielsweise mit Schützenwesen, Brauereien, Kirmes und Karneval umgegangen ist. Das Ergebnis ist ein Regelwerk unserer Vorfahren, um den Alltag zu regulieren.“

Die Buchversion ist in niederländischer Sprache verfasst, enthält jedoch eine deutschsprachige Einführung. Die Quellen sind chronologisch geordnet und in kurzen Texten zusammen gefasst. Im Internet können Geschichtsinteressierte den Katalog nach Schlagworten oder auch Daten durchsuchen. Zum Teil konnten die Original-Schriftstücke digitalisiert und online gestellt werden. Von anderen Papieren hat Berkvens Transskriptionen erstellt.

Berkvens: „Es ist eine gute Idee für die Euregio, die Geldrische Geschichte zu digitalieren und zugänglich zu machen als Fundgrube der Geschichte.“
Die Online-Version ist für jeden einsehbar unter lrg.unimaas.nl/lrg/search/index.jsp. Das Buch gibt es zum Preis von 40 Euro beim Historischen Verein für Geldern und Umgegend und im Kreisarchiv in Geldern.
Nina Meyer

zum „Digitalen Erlasssucher“ »

Niederrheinnachrichten vom 24. 11. 2012

Von Herzögen, Wundern und Soldaten
Geschichte und Geschichten aus dem Gelderland

Hörspiel
ISBN 3-938217-03-0 / empfohlener Ladenpreis 18,90 Euro

Erscheinungstermin 28. August 2006

Ein Hörspiel über das Gelderland, seine Geschichte, seine Abenteuer, seine Helden – das ist die neue Produktion des Singland Verlages! In Kooperation mit dem Historischen Verein für Geldern und Umgegend e.V. ist dieses aufwändige Hörspiel entstanden.

Der Inhalt in Kürze:

Drei Herren kommen in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts regelmäßig zusammen, um sich über die Geschichte des Gelderlandes auszutauschen. Es sind die Herren Joseph Mooren, Pfarrer aus Wachtendonk, Friedrich Nettesheim, Kaufmann aus Geldern, und Constantin von Ruys, Bürgermeister von Wachtendonk, Wankum und Herongen. Alle drei sind Geschichtsfreaks und sie nehmen den Hörer mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte, zurück in die Geschichtedes Gelderlandes.

Sie stellen uns Mechthild von Kleve vor, Pastor Tillmanns aus Straelen, oder den Abenteurer Herzog Wilhelm I. von Kleve, der einen Krieg gegen ganz Europa anzettelte. Sie erzählen von der Gründung Gelderns genauso wie von der Drachensage oder dem Kampf um Nimwegen. Und im Jahr 1851 sind es diese drei Herren, die den Historischen Verein für Geldern und Umgegend e.V. gründen!

Das 76minütige Hörspiel ist mit Topsprechern besetzt. Unter anderem dabei sind Fritz Stavenhagen, bekannt aus dem Kindermusical Ritter Rost, Kristina Walter (Lindenstraße, Tatort) und Martin Zuhr (RTL, TV Kaiser) sowie andere hochkarätige Sprecher. Die Musik wurde eigens für dieses Hörspiel komponiert.

Das Drehbuch schrieb die Wahlniederrheinerin Casy M. Dinsing, die auch für die Regie verantwortlich zeichnet. Der Historische Verein für Geldern und Umgegend unterstützte das Projekt mit seinem umfangreichen Wissen und gibt dieses Hörspiel für seine Mitglieder als Jahresgabe heraus.
Wir trauern um

Wolfgang Dassel
* 5.10.1943        † 9.11.2005



Wir haben einen sehr liebenswerten und äußerst engagierten Freund verloren.

Seit vielen Jahren arbeitete Wolfgang Dassel im Vorstand des Historischen Vereins, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. Er leitete den Archäologischen Arbeitskreis des Vereins, war Autor für den Geldrischen Heimatkalender, Verfasser und Bearbeiter von vielen Büchern zur Geschichte und Vorgeschichte unserer Region.

Wolfgang Dassels außergewöhnliche Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen, bewiesen besonders die von ihm durchgeführten, sehr beliebten Studienfahrten.

Mit großer Freude und pädagogischem Geschick konnte er sein umfangreiches Wissen über die niederrheinische Geschichte und Landschaftsentwicklung vermitteln. Intensiv pflegte er Verbindungen über die deutsch-niederländische Grenze.

Wir fühlen mit seiner Familie.